Vor einiger Zeit haben wir hier einen transfeindlichen Artikel in der @yogaaktuell_de kritisiert.
Wir haben uns gefragt: „Wie ist das eigentlich in den alten tantrischen Schriften? Unterstützt Tantra ein binäres System – oder öffnet es Raum für Vielfalt?“
Wir haben weiter recherchiert und mit Expertinnen wie @embodiedliberation.sangat @sandra_von_zabiensky und @patricia_j_o
Die Ergebnisse sind klar:
✨ Tantra sieht den Körper als heilig – nicht als „falsch“.
✨ Symbole wie Ardhanarīśvara (halb Śiva, halb Śakti) zeigen die Einheit jenseits von Dualität.
✨ Schriften wie die Veden, Manusmṛti und Kāma Sūtra nennen ein drittes Geschlecht (tṛtīya-prakṛti).
✨ Mythen erzählen von genderfluiden Figuren wie Shikhandī oder den Hijras, die bis heute spirituell verehrt werden.
✨ Und: Shiva & Shakti sind Energien in jedem Menschen – keine starren Rollenbilder.
👉 Unser Fazit: Tantra ist mehr als binär. Es lädt uns ein, Vielfalt zu sehen, Normen zu überwinden – und Ganzheit in uns selbst zu entdecken.

